Unser Konzept

Das bei der Operation entnommene Tumorgewebe wird zunächst für die Routinediagnostik verwandt. Vom restlichen Gewebe wird zunächst eine Probe, d.h. ein hauchdünnes sog. Aliquot geschnitten, eingefroren und für die Patientin aufbewahrt. Der restliche Tumor wird in weitere Aliqots geschnitten, die die Patientin der Stiftung PATH für Forschungszwecke spendet. Die Proben werden an allen Kooperationsklinken nach einheitlichen strengen Qualitätsstandards verarbeitet und bei Temperaturen von -150 °C eingefroren.

Bei diesen tiefen Temperaturen kann das Gewebe für viele Jahre ohne Qualitätsverlust gelagert werden. Da nur standardisiert und schnell verarbeitetes Gewebe diesen strengen Kriterien entspricht, können nur Proben von Patientinnen eingelagert werden, die an den Kooperationskliniken der Stiftung PATH operiert werden. Zusätzlich zu den Gewebeproben wird auch Blut (Serum) eingefroren, um weitere Möglichkeiten späterer Diagnostik offenzuhalten. Auch für die Krebsforschung kann Serum interessant sein.

 

Einweihung

Einweihung der Tiefst-Gefriertruhe am Universitätsklinikum Marburg im November 2004

 

Das Konzept der Stiftung PATH ist ausführlich in einer Broschüre beschrieben. Diese können Sie hier herunterladen:

Broschüre

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