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PATH, die PAtienteneigene Tumorbank der Hoffnung, ist eine gemeinnützige Stiftung und die weltweit einzige Tumorbiobank von Patientinnen für Patientinnen. 

Wir verstehen uns als Joint Venture von Patientinnen und Wissenschaftler*innen mit dem Ziel, Krebsforschung zu fördern.

 

Unsere Mission

Zweck der Stiftung ist es: 

  • die diagnostische und therapeutische, insbesondere die molekulargenetische Krebsforschung mit Schwerpunkt Brustkrebs zu fördern und zur Bekämpfung dieser Erkrankung beizutragen; 
  • den Aufbau einer »patienteneigenen Tumorgewebesammlung« zu initiieren und zu unterstützen, in welche Patientinnen und Patienten von ihnen stammendes Tumorgewebe und sonstige Biomaterialien sowie Krankheitsdaten einbringen, um dies für künftige Entwicklungen der diagnostischen und therapeutischen Forschung verfügbar zu machen und an erzielten medizinischen Fortschritten ihrerseits teilzuhaben; 
  • die onkologische Wissenschaft und Forschung, insbesondere molekulargenetische Grundlagen und deren klinische Anwendungen zu fördern. Dafür stellt die Stiftung PATH Tumormaterial und sonstige Biomaterialien, die ihr von Patientinnen gespendet wurden, Forschungseinrichtungen zur Verfügung; 
  • die Öffentlichkeit sowie betroffene Patientinnen und Patienten über Möglichkeiten der Früherkennung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen, der Einlagerung und Konservierung von Tumorgewebe in einer Tumorbank sowie über deren Nutzung und Vorteile aufzuklären.
Prof. Axel Ullrich, von 1988 bis 2016 Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried

Tumorstücke im Kühlschrank zu haben bedeutet Macht. Und diese Macht wird benutzt.

Prof. Axel Ullrich, von 1988 bis 2016 Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried

 

Den Anstoß zum Aufbau einer patienteneigenen Tumorbank gab Prof. Axel Ullrich, bis 2016 Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried. Die Idee setzte Ursula Goldmann-Posch, Medizin-journalistin, Brustkrebspatientin und Gründerin von »mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs« dann in die Tat um.

 

Unsere Geschichte

Axel Ullrich hatte in einem Interview mit Ursula Goldmann-Posch gesagt: »Tumorstücke im Kühlschrank zu haben bedeutet Macht. Und diese Macht wird benutzt. Wenn ich für gewisse Fragestellungen gefrorenes Tumorgewebe brauche, kann es passieren, dass der Pathologe zwar dazu bereit ist, aber der Gynäkologe die dazugehörige Krankenakte in seinem Computer unter Verschluss hält. Aus rein egoistischen Gründen. Einfach weil er sich zu wenig informiert fühlt. Wir würden oft viel schneller zu Ergebnissen kommen, wenn wir auf der Forschungsebene nicht so unglaublich viele Energien aufwenden müssten, um eine bestimmte Form der Zusammenarbeit zustande zu bringen. Hier in Deutschland kämpfen die einzelnen Generäle mehr gegeneinander als gegen den Feind.«

Jedoch reicht es nicht, gute Ideen und zukunftsweisende Visionen zu haben. Für die Gründung, den Aufbau und den erfolgreichen Betrieb einer großen dezentralen Tumorbank braucht es mehr. Ausgehend von einer Idee der Patienteninitiative »mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs« und ihrer Gründerin Ursula Goldmann-Posch wurde im Jahr 2002 die Stiftung PATH – Patienten Tumorbank der Hoffnung gegründet.

Die Stifterinnen, die PATH als eigenständige Stiftung gründeten, waren Elisabeth Glogger (†), Ursula Goldmann-Posch (†), Elisabeth Hantke, Dr. Margret Hoehe, Rita-Rosa Martin (†), Dr. Patrizia Mikulcik, Ulla Ohlms, Dr. Nadja Prang, Dr. Claudia Ulbrich und Carmen Waldner.

In der richtungsweisenden Anfangszeit musste der Gründungsvorstand von PATH grundsätzliche Entscheidungen zur Technik des Biobankings, zur juristischen Ausformulierung der Idee, zur Suche nach passenden Kliniken und zur Finanzierung des ehrgeizigen Projekts treffen. Dazu wurden zahlreiche Gespräche mit medizinischen und naturwissenschaftlichen Experten geführt. Ebenso ließ sich der Gründungsvorstand juristisch beraten. 

So vergingen nach der Gründung noch knapp zwei Jahre, bis im Klinikum Kassel 2004 die erste Gewebetruhe aufgestellt wurde. Kurz darauf folgten die Standorte Marburg (2004), Bonn (2005) und Dortmund (2005), sowie wenig später auch Offenbach (2006), Bochum (2006) und Regensburg (2007). Weitere Details zu den kooperierenden Brustzentren und Pathologien der Kliniken finden Sie auf der Seite Standorte.

Diese, für ein ehrenamtliches Projekt sehr schnelle, Entwicklung wäre nicht möglich gewesen ohne Spender und Sponsoren, die PATH bei der Erstanschaffung der kostspieligen Lagerbehälter und »eiskalten« Truhen unterstützt haben. Wir sagen Danke an alle Spender aus der Anfangszeit, aber ebenso an alle langjährigen Unterstützer unserer Arbeit.

Ursula Goldmann-Posch († 2016), Initiatorin und Mitgründerin der Stiftung PATH

Für Gründung, Aufbau und Betrieb einer großen dezentralen Tumorbank braucht es mehr als eine visionäre Idee. Mein großer Dank an alle Beteiligten!

Ursula Goldmann-Posch († 2016), Initiatorin und Mitgründerin der Stiftung PATH

 

Organisation

PATH ist eine Initiative von Patientinnen für Patientinnen. Einige Vorstandsmitglieder kennen die Krankheit Brustkrebs aus eigener Erfahrung. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.

 

VORSTAND

Ulla Ohlms, Vorstand der Stiftung PATH

Ulla Ohlms | Vorsitzende
Die Erziehungswissenschaftlerin und Ministeriumsmitarbeiterin erkrankte im Jahr 2000 an Brustkrebs. Seitdem ist sie ehrenamtlich tätig: Zunächst für »mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs«. Seit 2007 ist sie Vorstandsmitglied, seit 2008 Vorsitzende und ehrenamtliche Geschäftsführerin der Stiftung PATH. Im Februar 2024 sprach sie in der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Krebskongresses als Stellvertreterin der Krebspatient*innen.

Doris Schmitt, Vorstand der Stiftung PATH

Doris C. Schmitt
Der Diplompädagogin wurde durch die eigene Brustkrebserkrankung und weitere Krebserkrankungen in der Familie bewusst, welchen Herausforderungen sich Patient*innen und medizinisches Personal in der Kommunikation stellen müssen. Deshalb hat sie sich auf Kommunikationstrainings für Patientinnen und für Ärztinnen und Ärzte in der Onkologie spezialisiert. Seit 2008 ist sie im Vorstand der Stiftung PATH.

 


BÜRO

Vom Büro in München aus werden die Kooperationskliniken betreut, die laufenden Forschungsprojekte geleitet, und die Daten zu allen Tumorproben in der Datenbank erfasst.

Das Münchner Büro beantwortet Rückfragen aller Art und koordiniert darüber hinaus alle zwei Jahre das Follow-up der PATH-Frauen. Dazu werden alle Frauen, die ihr Gewebe bei PATH eingelagert haben, angeschrieben und gefragt, ob sie im Hinblick auf den Brustkrebs gesund geblieben sind, und ob es Änderungen in der Therapie gab.

Franziska Sommermeyer von der Stiftung PATH

Dr. Franziska Sommermeyer
Die promovierte Molekularbiologin koordinierte Klinische Studien in der Immunonkologie. Seit 2020 ist sie für PATH tätig, seit 2022 hat sie die wissenschaftliche Leitung der PATH Biobank.

»Einer meiner liebsten Aspekte bei PATH ist, mit empathischen, schlauen und authentischen Menschen zusammenzuarbeiten, die sich für dieselbe Mission engagieren: Die Förderung der Brustkrebsforschung.«

Dr. Kathrin Lerchl von der Stiftung PATH

Dr. Kathrin Lerchl
Die promovierte Ernährungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt medizinische Grundlagenforschung ist seit 2022 als Wissenschaftskoordinatorin der PATH Biobank tätig. 

»Ich sehe die Arbeit bei PATH als sehr sinnstiftend an und bin stolz, großartige Brustkrebsforschung unterstützen zu dürfen.«

 

KURATORIUM

Das Kuratorium der Stiftung PATH besteht aus maximal neun Personen. Die Patientenkompetenz wird durch mindestens zwei Krebspatient*innen vertreten. Die anderen Kuratoriumsmitglieder kommen aus wissenschaftlichen und juristischen Fachdisziplinen. Für den Vorstand ist das Kuratorium das wichtigste wissenschaftliche Beratungsgremium. 

Das Kuratorium hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder
  • Kontrolle der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Vorstandes
  • Feststellung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen, Zusammenlegung mit anderen Stiftungen oder Aufhebung der Stiftung

Das Kuratorium tritt in der Regel einmal im Jahr zusammen. Die derzeitigen Mitglieder sind:

Dr. rer. nat. Heinz Bodenmüller
München, Diplom-Biochemiker, Vorsitzender des Kuratoriums

Prof. Dr. rer. nat. Hiltrud Brauch
Dr. Margarete Fischer-Bosch-Instituts für Klinische Pharmakologie, Stuttgart

Eva Schumacher-Wulf
Kronberg, Journalistin, Chefredakteurin Brustkrebsmagazin »MammaMia!«

Prof. Dr. iur. Norbert Zimmermann
Düsseldorf, Notar

Dr. Michael Mehlmann
München, MundiCare Life Science Strategies

Prof. Dr. med. Reinhard Büttner
Direktor Institut für Pathologie, Uniklinik Köln

Prof. Dr. med. Peter A. Fasching
Oberarzt der Frauenklinik, Universitätsklinikum Erlangen

Carmen Waldner
Mering, Software-Entwicklerin

Dr. rer. nat. Christian Matzenauer
Bammental, Biologe

 

Mitmachen?

Haben Sie Interesse an der Mitarbeit in unserer Stiftung, dann melden Sie sich gerne.

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Danksagung

Viele Spender*innen unterstützen unsere Arbeit mit einmaligen oder regelmäßigen Zuwendungen. Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr der Firma Novartis, die den Relaunch unserer Website ermöglicht hat. So können wir unser Anliegen und unsere Arbeit in zeitgemäßer Form der Öffentlichkeit zugänglich machen. Vielen Dank!

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